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Kleiner geschichtlicher Hintergrund
oder wer wir sind und für was es uns überhaupt gibt
Naja, da waren wir nun: Ein paar Jungs, die wir eine gute Zeit zusammen verbracht hatten, die einen in der Schule und bei der Arbeit, die anderen in der Freizeit oder einfach nur so. Wir fragten uns, was wohl denn einmal aus uns werden sollte? Einzig wussten wir, die einen würden schön und reich, die anderen eben etwas anderes, und noch andere hätten sicher noch 2 Möglichkeiten. Aber verlieren wollten wir uns auf keinen Fall.
Also haben wir uns immer wieder getroffen, bei schönen wie regnerischen Tagen und Zeiten. Da wir auch gerne Bier trinken und gut gebildet sind (das stimmt wirklich), heissen wir nun Pro Cervisia. Personen, die diesen Namen nicht verstehen, müssen eigentlich gar nicht mehr weiterlesen, da es sowieso zwecklos ist.
Eine Mitgliedschaft bei uns kann man sich nicht kaufen, nein, auch nicht durch eine Prüfung bekommen. Die einzige Möglichkeit ist, mit festem Willen dafür einzustehen und während einer unbestimmten Zeit sich eben so ehrenhaft zu verhalten, wie es sein soll. Denn es gibt kein zurück.
Die Zeit ging aber auch an uns nicht spurlos vorüber. Wir benützen jetzt Waschtrommeln anstatt Waschbretter und unsere eigenen schönen Mützen ersetzen die immer lichter werdende Haarpracht. Ausserdem haben wir gelernt, das Bier nicht nur zu trinken, auch brauen können wir es selbst, wir sind nämlich alle Bierbrauer h.c. (eben gut gebildet). Aber Bier ist trotz unseres Namens nicht der wichtigste Teil von uns. Denn das sind wir selbst, je länger je mehr, inklusive Frauen und Kinder. Weil die uns unterstützen, und wenn nötig, sogar noch manchmal auf uns aufpassen.
Es kanns schon geben, dass während einer Generalversammlung jeder mit jedem gehässig und stinkig ist, und wir ganze Swimming Pools und volle Kühlschränke brauchen, um das auszukosten.
Und, wenig später, ganz plötzlich, verstehen sich wieder alle. Das ist eben das schöne, fast wie im Himmel.
Bis jetzt sollte sich also alles oben beschriebene bewahrheiten:
Schön sind wir alle geworden, reich noch keiner, und verlassen konnte uns auch noch niemand.
Weil man das einfach nicht übers Herz bringt. |
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